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Empfehlenswerte Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

     
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Ziel
 Entfernung
 Fahrzeit
  über
Wunsiedel  13,3 km  18 Min.   St2665
Bayreuth  37.8 km  37 Min.   B303 / E48
Neuenmarkt  38,4 km  37 Min.   B303
Selb  39,8 km  33 Min.   A93 / B303 / E48
Kulmbach  52,9 km  44 Min.   B303 / E48
Kronach  66,5 km  1 Std. 6 Min.   B303
Rabenstein  68,3 km  55 Min.   A9 / B303 / E48
Pottenstein  72.1 km  58 Min.   A9 / B303 / E48
Vierzehnheiligen  91 km  1 Std. 15 Min.   A70 / B303 / E48
Bamberg  93,7 km  1 Std.   A70 / B303 / E48
Lauenstein  115 km  1 Std. 39 Min.   A91
Coburg  120 km  1 Std. 30 Min.   E48/ A73
Nürnberg  121 km  1 Std. 23 Min.   A9
Geiselwind  146 km  1 Std. 28 Min.   A70









Unternehmen wir einen Rundgang durch die einmalige Fels- und Waldkulisse der Luisenburg und nehmen uns dazu 1.5 Stunden Zeit. Den Labyrinth-Eingang finden wir beim Kassenhäuschen südlich der Freilichtbühne (Hinweisschilder). Der Aufstieg erfolgt mit blauem Pfeil; der Abstieg mit rotem Pfeil. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Der gut begehbare Weg führt durch Felsschluchten, durch niedrige Felsblöcke hindurch und über Treppen, an Felsen mit rührseligen Inschriften vorbei hinauf zum Gipfelkreuz (höchster Punkt des Labyrinths, 785 m ü.NN) mit guter Rundsicht. Beim Abstieg wieder sehenswerte Felsformationen. (Im Labyrinthführer, den man am Kassenhäuschen erhält, werden alle Sehenswürdigkeiten ausführlich beschrieben).

Erschließungsgeschichte:

Von 1790 an begann man in die bis dahin gemiedene Felsenwildnis einzudringen, sie durch Einebnen von Schluchten und Austrocknen von Sümpfen begehbar zu machen. Den Endpunkt dieses ersten Teils der Erschließung des damaligen Luxburggebietes markierte man mit der Inschrift: "Bis hierher und nicht weiter". Nach Umbenennung der Luxburg in Luisenburg 1805 erfolgten weitere Erschließungsmaßnahmen. Der Hauptinitiator war der Wunsiedler Bürgermeister und Kreisarzt Dr. Johann Georg Schmidt. Nach dem Ende der französischen Besetzung des Bayreuther Landes (1806-1810) führten drei seiner Söhne ab 1811 das Werk des Vaters fort. Unterstützt von Gästen des Alexandersbades und anderen vermögenden Freunden machten sie den Bereich der beiden ehem. Burgen und die daran anschließenden Felspartien zugänglich. 1815 errichtete man auf dem höchsten Punkt das erste Holzkreuz, 1819 bezog man als letztes noch die Gegend um die sog. Dianaquelle mit in die Anlagen ein. 1820 war die Erschließung vollendet. Das Felsenlabyrinth wurde damit zur größten Attraktion des Fichtelgebirges.

Quelle: fwww.bayern-fichtelgebirge.de
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Felsenlabyrinth Wunsiedel

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Die Plassenburg in Kulmbach

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Die Plassenburg ist eine von Befestigungen der Renaissancezeit umgebene Höhenburg über der oberfränkischen Stadt Kulmbach. Als eines der imposantesten und größten Renaissancebauwerke Deutschlands galt sie über lange Zeit als Vorbild im Festungsbau und ist heute das Wahrzeichen der Stadt.
Die Plassenburg wurde erstmals 1135 erwähnt, als sich Graf Berthold II. von Andechs, der sie vermutlich erbauen ließ, als "comes de Plassenberch" bezeichnete. Umstritten ist in der Forschung, ob es sich bei dem im 16. Jahrhundert nach seinem Besitzer Hans Kopp benannten Koppenhof, einem ehemaligen Maierhof der Familie Guttenberg, um eine Vorgängeranlage, die Altenplassenburg, handelte, die angeblich im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts zerstört wurde. Ein im Buchwald ca. 1300 Meter östlich der Plassenburg gelegenes Schweinegehege aus dem 17. Jahrhundert und ein Jagdgarten des Markgrafen Christian werden in dem Zusammenhang immer wieder als Burgruine missdeutet. Zunächst war die Plassenburg ein zentraler Rückhalt für die meranischen Herrscher am Obermain und im Frankenwald.
Die Plassenburg war auch ein Refugium für Künstler, die infolge der Vertreibungen oder nach der deutschen Teilung in Kulmbach Aufnahme fanden. Beispielsweise konnten die Künstler Hein Kaske aus Danzig, Hans Lewerenz aus Berlin und der Bauhauskünstler Egon Engelien dort ihr Lebenswerk vollenden. Der Bund Fränkischer Künstler veranstaltete auf der Burg regelmäßig Ausstellungen. Eine ständige Schau von zeitgenössischen Werken demonstriert die Vielfalt der heimischen Kunst und enthält beispielsweise das Gemälde Aschermittwoch von Hans Lewerenz, der auf der Plassenburg von 1948 bis zu seinem Tod 2006 lebte. Heute sind in der Burg das Deutsche Zinnfigurenmuseum, die Staatlichen Museen Plassenburg mit dem Armeemuseum Friedrich der Große und dem Museum Hohenzollern in Franken sowie das Landschaftsmuseum Obermain mit Exponaten zur Heimatkunde des Kulmbacher Umlandes untergebracht. Der Innenhof der Burg (genannt Schöner Hof) wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Es finden ganzjährig Führungen durch die gesamte Anlage statt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Plassenburg





Die Veste Coburg (auch Fränkische Krone genannt) überragt die Stadt Coburg im oberfränkischen Grenzgebiet zu Thüringen. Sie hat eine Ausdehnung von etwa 135 mal 260 Meter und ist sehr gut erhalten. Die Burg liegt rund 160 Meter über dem Stadtzentrum. Am Hang des Burghügels erstreckt sich in Richtung Stadt der Coburger Hofgarten. In Sichtweite befindet sich im thüringischen Grenzgebiet zu Bayern die Schwesterburg Veste Heldburg, einst Nebenresidenz und Jagdschloss der Coburger Herzöge. Die Veste Coburg wurde in ihrer Geschichte niemals erobert, allerdings wurde sie im Dreißigjährigen Krieg im März 1635 durch den General von Lamboy nach fünfmonatiger Belagerung mit Hilfe eines gefälschten Briefs, in welchem Herzog Johann Ernst die Übergabe befahl, eingenommen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Veste Coburg im Jahre 1225 als Besitz der Herzöge von Meranien, die ältesten noch erhaltenen Teile der Burg stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Archäologische Untersuchungen verlegen die Ursprünge zurück in das 10. Jahrhundert, es sind aber weder Bauten noch Schriftstücke erhalten. Erzbischof Anno von Köln gründete 1074 auf dem Veste-Berg das Nebenkloster Sankt Peter und Paul, Propstei des Klosters in Saalfeld. Im 12. Jahrhundert ging der Besitz an die Grafen von Dießen-Andechs, die späteren Herzöge von Meranien, über, 1248 an die Grafen von Henneberg, 1291 an die Markgrafen von Brandenburg und 1312 erneut an die Grafen von Henneberg. 1353 kam sie durch Erbschaft an Friedrich III. den Strengen aus dem Hause Wettin, in dessen Besitz sie bis zum Ende der Monarchie 1918 blieb. Danach übernahm sie 1919 die Coburger Landesstiftung, die die Veste seit 1941 als Außenstelle der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung betreut.
Im Jahre 1530 hielt sich der Reformator Martin Luther mehrere Monate auf der Veste Coburg auf. Die beiden Lutherzimmer kann man besichtigen. Auch ein Steinrelief mit dem Kopf Luthers erinnert an seinen Aufenthalt. Die Veste Coburg verfügt über eine Vielzahl von Verteidigungswaffen. Fallgatter, Eisentore und ein zehn Meter hohes Eingangsportal sind von außen zu erkennen.
Im Inneren verbergen sich unter anderem Laufgänge und Pechgruben. Durch diese und andere Maßnahmen ist es nie gelungen, die Festungsanlagen zu überwinden. Auch die großen Bastionen (Löwenbastion) und die tiefen Gräben und hohen Brücken, die erhalten sind, zeigen, welches Handwerksgeschick und welche Planung in dieser Burg stecken.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Veste_Coburg
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Die Veste Coburg

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Die Teufelshöhle bei Pottenstein

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Die Teufelshöhle ist eine Tropfsteinhöhle bei Pottenstein in Oberfranken in der Fränkischen Schweiz. Sie ist die größte der etwa 1000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz und besitzt reichen Tropfsteinschmuck mit stattlichen Stalagmiten und Stalaktiten und gilt als eine der schönsten Schauhöhlen in Deutschland. Sie liegt im Landkreis Bayreuth, annähernd in der Mitte zwischen Nürnberg und Bayreuth, und ist Mitglied der Erlebniswelt Jurahöhle.
Das gewaltige Höhlenportal - das "Tor zur Unterwelt" - liegt auf etwa 400 Meter über Normalnull zwischen Pottenstein und der Schüttersmühle, etwa zwei Kilometer südlich von Pottenstein im engen Tal des Weihersbachs am westlichen Steilhang. Der Höhleneingang, ein 25 Meter breites und 14 Meter hohes Portal, einer der größten Höhleneingänge in Deutschland, ist schon lange Zeit bekannt gewesen. Dieses Höhlenportal endete früher nach etwa 85 Meter Tiefe und wurde Teufelsloch genannt. Hans Brand aus Bayreuth, ein Geologe und Bergbauingenieur, hat im Jahr 1922 eine etwa neun Meter dicke Abschlusswand, gebildet durch einen Versturz, im Teufelsloch durchbrochen und tropfsteingeschmückte Höhlenteile entdeckt, die bis August 1923 gangbar gemacht und für Besucher einstweilen freigegeben wurden.
In einer weiteren Erschließungsmaßnahme wurde ab 1923 innerhalb von acht Jahren weitere Höhlenräume erschlossen und mit insgesamt etwa 300 Meter langen Stollen miteinander verbunden. An Pfingsten im Jahr 1931 wurde die Teufelshöhle der Öffentlichkeit zur vollständigen Besichtigung freigegeben.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Teufelshöhle_bei_Pottenstein





Das Freizeit-Land Geiselwind ist ein Freizeitpark in der Nähe des bayerischen Geiselwind an der A 3 zwischen Nürnberg und Würzburg. Auf dem mit etwa 400.000 m² flächenmäßig größten Freizeitpark Bayerns sind etwa 100 Attraktionen, davon vier Achterbahnen, fünf Shows und ein Tier-Freigehege zu finden.
Am 29. Juni 1969 eröffnete der Kaufmann Ernst Mensinger, der bereits jahrelang exotische Vogelarten gezüchtet hatte, in Geiselwind einen Vogel-Pony-Märchen-Park. In diesem Park durften die Tiere ohne Gitter frei herumlaufen, sodass dem Besucher ein Safari-Erlebnis vermittelt wurde. In den 1970er Jahren wurde der Park weiter ausgebaut und Anfang der 1980er wurde mit einem Zirkuszelt die erste Show des Parks eröffnet. Erste Fahrattraktionen wurden ebenfalls in den 1980ern eröffnet; 1989 wurde mit der Eröffnung von vier Fahrattraktionen und weiteren Live-Shows die Entwicklung vom Tier- und Vogelpark zu einem Freizeitpark vollzogen. Ernst Mensinger erhielt am 11. Juni 1999 das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Lebenswerk.
Attraktionen
Ikarus, 35 m hohes Gondelkarussell
T-Rex-Tower, Vertikalfahrt
Top of the World, 95 m hoher Aussichtsturm, der größte transportable Aussichtsturm der Welt
drei Wasserfahrten, darunter eine Wildwasserbahn, zwei Nautic-Jets, Kroko-Rodeo
Shuttle und Enterprise, Hochfahrgeschäfte
mehrere Rundfahrgeschäfte (Break Dance, Kettenkarussell, Bayerische Floßfahrt etc.)
4D-Motion Kino
Kinderland, mit 6 m hohem Kinder-Freifall-Turm
Elektronik-Shows, u. a. Dino-Safari, T-Rex-World, Bayerische Bärenband, Vogelhochzeit, Elfenschloss
Tier-Freigehege mit Affenreservat, Pferden, Streichelzoo und Vogelgehege

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Freizeit-Land_Geiselwind
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Das Freizeit-Land Geiselwind

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Deutsches Dampflokomotiv Museum in Neuenmarkt

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Das Ende der Dampflok-Zeit war zugleich die Geburtsstunde des Deutschen Dampflokomotiv Museums. Gegründet durch eine Privatinitiative und ab 1984 vom jetzigen Träger fortgeführt, präsentiert sich am Fuß der ersten Steilstrecke in Europa, der Schiefen Ebene, das wohl größte Spezialmuseum seiner Art in Deutschland. Im Jahr 2011 wurde mit der Umsetzung des vom Zweckverband Deutsches Dampflokomotiv Museum in Auftrag gegebenen, neuen Museumsentwicklungskonzepts begonnen. Nach einer mehr als zweijährigen Bauzeit erstrahlt das Deutsche Dampflokomotiv Museum seit Pfingsten 2013 in völlig neuem Glanz. Auch didaktisch und technisch hat es umfassend aufgerüstet: Lebensgroße Figuren, zahlreiche interaktive Medienstationen und Inszenierungen vermitteln die Faszination und das Wissen rund um die "Schwarzen Giganten" und die Arbeit im Bahnbetriebswerk auf moderne, anschauliche Weise. Die neugestaltete Ausstellung und das historische Umfeld des ehemaligen Bahnbetriebswerks geben einen eindrucksvollen Einblick in die deutsche Eisenbahngeschichte. Zusammen mit dem 2014 neugestalteten Lehrpfad Schiefe Ebene und einem beschilderten Rundgang durch das Eisenbahnerdorf Neuenmarkt wurde so ein Eisenbahnerlebnis mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geschaffen. Auf mittlerweile rund 100.000 Quadratmetern, im neuerrichteten Depot und im 15-ständigen Ringlokschuppen mit der zugehörigen funktionsfähigen Segmentdrehscheibe, werden heute mehr als 30 Dampflokomotiven für die Nachwelt erhalten und in einer historisch gewachsenen und lebendigen Eisenbahnlandschaft präsentiert. Darunter sind teils einzigartige Lokomotiven und Schienenfahrzeuge: Neben dem Salonspeisewagen 10 242 ist das besondere Highlight des Museums die 10 001 - das letzte erhaltene Modell dieser Baureihe. Außergewöhnlich ist auch eine Modellbahnanlage der Spitzenklasse: Im Maßstab 1:87 / H0 und über vier Räume verteilt simuliert sie die Steilrampe Schiefe Ebene zwischen den Bahnhöfen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast. Ihre fast 270 Meter Gleis erstrecken sich auf nahezu 42 Quadratmeter Gesamtfläche.

Quelle: http://www.dampflokmuseum.de/das-museum/geschichte/





Die Kaiserburg ist das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg. Sie ist eine Doppelburg und besteht aus der Kaiserburg und der Burggrafenburg. Früheste bauliche Spuren stammen aus der Zeit um 1000. Nach den schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Burganlage in historischen Formen wiederaufgebaut. Sie zählt in ihrem historischen Charakter als Wehrbau und Kaiserresidenz, Reichsburg und hohenzollerischer Burggrafensitz zu den geschichtlich und baukünstlerisch bedeutendsten Wehranlagen Europas. Sie ist eines der bedeutendsten Kunst- und Baudenkmäler der Stadt und gehört zur Historischen Meile Nürnberg. Die Kaiserburg liegt nördlich der Pegnitz auf einem Sandsteinrücken oberhalb der Sebalder Altstadt. Im Westen grenzt sie an den Neutorgraben, im Norden an den Vestnertorgraben. Die Burg ist nach Norden hin Teil der Nürnberger Stadtbefestigung. Von der Burg aus hat man nach Süden einen herrlichen Blick auf das unter ihr liegende Handwerkerviertel und die Altstadt. Besitzgeschichtlich setzt sich die Burg aus drei Teilen zusammen, deren Grenzen im heutigen Baubestand jedoch nur mit Mühe abzulesen sind: Die Reste der Burggrafenburg mit dem Fünfeckturm befinden sich in der Mitte. Die Burggrafenburg wurde höchstwahrscheinlich 1192 neu erbaut, der größte Teil wurde 1420 zerstört. Die Kaiserburg mit Sinwellturm, Tiefem Brunnen, Doppelkapelle und Palas dehnt sich nach Westen aus.
Die ältesten Teile stammen von 1200, danach wurde die Burg laufend aus- und umgebaut. Weitere (reichs)städtische Bauten liegen im Norden und Osten (z. B. die ehemalige Kaiserstallung von Hans Beheim dem Älteren und der Turm Luginsland). Die in archäologischen Untersuchungen entdeckten Reste früher Bauten wurden vor 1000 datiert - für diese Zeit finden sich jedoch keine schriftlichen Belege. Auch in der Urkunde Kaiser Heinrichs III. aus dem Jahr 1050, in der Nürnberg erstmals erwähnt wurde, gibt es keinen ausdrücklichen Hinweis. Die Burg taucht erst 1105 in den Quellen auf. Zwischen dieser Zeit und 1571 hielten sich alle Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reichs zeitweilig dort auf.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nürnberger_Burg
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Kaiserburg Nürnberg

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Der Nürnberger Christkindlesmarkt

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Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist ein Weihnachtsmarkt und findet jährlich im Advent in der Altstadt von Nürnberg auf dem Hauptmarkt und den angrenzenden Straßen und Plätzen statt. Mit rund zwei Millionen Besuchern ist er einer der größten Weihnachtsmärkte in Deutschland und einer der bekanntesten in der Welt. Er beginnt immer am Freitag vor dem ersten Adventssonntag und endet immer am 24. Dezember, es sei denn dieser fällt auf einen Sonntag. Im Jahr 1948 wurde der Christkindlesmarkt zum ersten Mal seit Beginn des Zweiten Weltkrieges wieder abgehalten. Friedrich Bröger verfasste einen Prolog, der seitdem jedes Jahr zur Eröffnung des Marktes vom Christkind gesprochen wird. Der Markt wurde ursprünglich am Barbaratag, dem 4. Dezember, eröffnet. Aufgrund zu großer Besuchermassen wurde der Eröffnungstag dann aber 1973 auf den Freitag vor dem ersten Advent verlegt, an dem nun auch der Prolog von Bläsern der Stadt Nürnberg und dem Jungenchor nürnberg zusammen mit Schulchören der Stadt musikalisch begleitet wird. Heute ist der Nürnberger Christkindlesmarkt mit knapp 2 Millionen Besuchern jährlich einer der beliebtesten und größten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Japaner stellen mit fast 7000 Übernachtungen die größte Gruppe ausländischer Touristen in der Vorweihnachtszeit.[7] Der gegenwärtige Christkindlesmarkt umfasst etwa 180 Holzbuden, die traditionsgemäß mit rot-weiß gestreiftem Stoff dekoriert sind. Daher leitet sich der Beiname des Marktes als "Städtlein aus Holz und Tuch" ab. Ungefähr 200 Händler bieten Waren an, die schwerpunktmäßig in der Tradition von Nürnberg stehen. Beispiele hierfür sind die Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot und typischer Christbaumschmuck, wie Rauschgoldengel. Die "Nürnberger Zwetschgenmännla", Figuren aus getrockneten Pflaumen werden traditionsgemäß mit dem Spruch: "Suchst an Moh, der dich nicht ärgern ko, kaufst der hald an Zwetschgermoh" beworben. Zur Stärkung während des Marktbummels werden unter anderem Nürnberger Rostbratwürste und Glühwein angeboten. Mitarbeiter des Marktamtes kontrollieren die Gestaltung der Buden und das Warenangebot. So ist beispielsweise die Verwendung von Tannengirlanden aus Plastik untersagt. Seit 1981 verleiht die Stadt Nürnberg jedes Jahr für die in Design und Angebot ansprechendsten Buden den "Zwetschgermoh" in Gold, Silber und Bronze.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nürnberger_Christkindlesmarkt





Die Altstadt ist der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern in Deutschland und seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Darüber hinaus ist Bamberg überregional bekannt für seine vielfältige Biertradition. Die ältesten Relikte der Bamberger Vorgeschichte sind vermutlich die im 19. Jahrhundert gefundenen Bamberger Götzen. Im Jahre 902 wurde zum ersten Mal ein Castrum Babenberch auf dem heutigen Domberg genannt. Es gehörte dem ostfränkischen Geschlecht der älteren Babenberger, die das Lehen 903 in einer blutigen Fehde mit den rheinfränkischen Konradinern verloren. Bei der sogenannten Babenberger Fehde starben drei babenbergische Brüder. Die Besitzungen fielen an den König und blieben bis 973 Königsgut. Kaiser Otto II. schenkte das Castrum seinem Vetter, dem Herzog von Bayern, Heinrich dem Zänker 1007 erfolgte die Gründung des Bistums durch Kaiser Heinrich II., den Sohn Heinrichs des Zänkers, und im gleichen Jahr ließ er den ersten Dom errichten, der aber zweimal abbrannte und durch den heutigen, aus dem 13. Jahrhundert stammenden Bau ersetzt wurde. Im Januar 1430 rückten die Hussiten auf Bamberg vor, nahmen Bamberg jedoch nicht ein. Als sie Scheßlitz erobert hatten, plünderten die in Bamberg verbliebenen Handwerker, Tagelöhner und Bauern erst die Weinkeller und dann die Bürgerhäuser und Klöster. Kurz darauf handelte Markgraf Friedrich von Brandenburg mit Andreas Prokop, Heerführer der Hussiten, auf Burg Zwernitz einen Waffenstillstand aus und Bamberg zahlte 12.000 Gulden Lösegeld, um der Brandschatzung zu entgehen. Im Dreißigjährigen Krieg litt die Stadt sehr unter den schwedischen Truppen, im Siebenjährigen Krieg durch preußische und zu Zeiten Napoleons durch französische Truppen.
Die wechselnde Wasserführung der Regnitz stellt seit Jahrhunderten eine Bedrohung für die Stadt dar. Im Juli 1342 riss das Magdalenenhochwasser eine Brücke mit sich. Wohl das größte Hochwasser war am 27. Februar 1784, dem die Häuser am Ufer im Mühlenviertel zum Opfer fielen. Auch die Brücken wurden stark beschädigt. Insbesondere die erst 1756 fertiggestellte Seesbrücke, die heutige Kettenbrücke, mit ihrer barocken Ausstattung wurde durch Eisschollen und mitgerissene Baumstämme zerstört.
Im Stadtgebiet sind Hochwassermarken in der Langen Straße, am Hochzeitshaus, in der Fischerei und an der Walkmühle zu finden. Dort sind auch die Vergleichswerte des letzten großen Hochwassers von 2004 verzeichnet. Weitgehenden Hochwasserschutz bieten seit 1964 das Jahnwehr und das Hochwassersperrtor bei Bug.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bamberg
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Das Alte Rathaus in Bamberg

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Die Eremitage in Bayreuth

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Bayreuth ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken. Die Stadt ist Sitz der Regierung von Oberfranken, des Bezirks Oberfranken und des Landratsamtes Bayreuth. Weltberühmt ist Bayreuth durch die jährlich im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel stattfindenden Richard-Wagner-Festspiele.
Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth steht künftig in der Liste des UNESCO-Welterbes. Dies beschloss das UNESCO-Welterbekomitee am 30. Juni 2012 auf seiner Jahrestagung in St. Petersburg. Das unter Markgräfin Wilhelmine erbaute Opernhaus steht damit auf einer Stufe mit der Geburtsstätte Jesu, dem Taj Mahal oder der Chinesischen Mauer. 2014 wurde es erstmals auf die Liste der TOP-100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland gewählt. .

Bereits im Frühmittelalter bestand an der Stelle der ehemaligen Burg Laineck eine Wehranlage. Die Mauer, die zuerst eine reine Holz-Erde-Konstruktion in Blockbauweise war, wurde später durch eine neue Holz-Erde-Mauer ersetzt, die durch in die Erde eingelassene mächtige Pfosten verstärkt war. In einer dritten Phase ersetzte man diese durch eine Trockenmauer aus Steinen. Besonders die erste und dritte Stufe dieser Umwehrung erinnern stark an slawische Bauweisen. Slawen siedelten im frühen Mittelalter in Teilen Oberfrankens. Bereits früher urkundlich erwähnt wurden die eingemeindeten Ortschaften Seulbitz (1035 als salisches Königsgut Silewize in einer Urkunde Kaiser Konrads II.) und St. Johannis (evtl. 1149 als Altentrebgast). Auch der Stadtteil Altstadt (bis ins 19. Jahrhundert Altenstadt) westlich des Stadtzentrums dürfte älter sein als die Siedlung Bayreuth. Noch ältere Spuren menschlicher Anwesenheit fanden sich im Ortsteil Meyernberg: Keramikreste und Holzgeschirr wurden anhand ihrer Verzierung in das 9. Jahrhundert datiert. Während Bayreuth vorher (1199) als villa (Dorf) bezeichnet wurde, erschien im Jahr 1231 in einer Urkunde zum ersten Mal der Begriff civitas (Stadt). Man kann also annehmen, dass Bayreuth in den Jahren zwischen 1200 und 1230 das Stadtrecht verliehen bekam. Stadtherren waren bis 1248 die Grafen von Andechs-Meranien. Nach deren Aussterben übernahmen 1260 die Burggrafen von Nürnberg aus dem Geschlecht der Hohenzollern das Erbe. Zunächst war jedoch die Plassenburg in Kulmbach Residenz und Zentrum des Landes. Die Stadt entwickelte sich daher nur langsam und war immer wieder von Katastrophen betroffen.
Das Bayreuther Festspielhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird nur bei den Bayreuther Festspielen bespielt. Zur Aufführung kommen nur Werke Richard Wagners.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bayreuth





Eigentlich besteht das "Porzellanikon" in Selb aus drei Museen:
  • - das "Europäische Industriemuseum für Porzellan"
  • - das "Europäische Museum für Technische Keramik"
  • - das "Rosenthal Museum"
In den sehr schön restaurierten Gebäuden der 1969 stillgelegten Rosenthal-Fabrik kann man (fast) alles über das "weiße Gold" erfahren.
Von der "europäischen Wiederentdeckung" (eigentlich ja die Kopie einer chinesischen Erfindung - auch so etwas gibt es) durch Johann Friedrich Böttger bis zu der Entwicklung der keramischen Werkstoffe des 20. und 21. Jahrhunderts (für z.B. Raketendüsen, Hochleistungs-Schneidwerkzeugen für die Industrie, aber auch Messer für die Profi- und Hobby-Küche aus keramischen Werstoffen) wird die ganze Geschichte des Porzellans hier auf über 9000 m² sehr umfassend dargestellt.
Für die kleinen und natürlich auch die großen Besucher gibt es auch einige Stationen, an denen man die Werkstoffe Ton, Keramik und Pozellan auch selber erleben kann und z.B. einmal den Nachbau einer alten Töpferscheibe ausprobieren darf.
In Selb liegt der Schwerpunkt der Ausstellung in den technischen Hintergründen der Porzellanherstellung.
Wer mehr an Gebrauch, Einsatz und künstlerischer Ausgestaltung interessiert ist, sollte unbedingt auch das "Deutsche Pozellanmuseum" in Hohenberg an der Eger besuchen, das ebenfalls zu dem Museumskomplex "Pozellanikon" gehört.

Quelle: http://www.frankenradar.de/touristik/porzellanikon-selb
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Das Porzellanikon in Selb

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Basilika Vierzehnheiligen

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Die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen fällt schon von weitem ins Auge, steht doch die beeindruckende Rokokoanlage an exponierender Stelle hoch über dem Maintal. Sie verdankt ihre Entstehung der Verehrung von 14 besonderen Nothelfern (Heilige der Kath. Kirche und 1284 erstmals erwähnt). Die Wallfahrt an diesem Ort geht auf folgende Heiligenlegende zurück:

"Der junge Klosterschäfer Hermann sah am 24.09.1445 abends beim Heimtrieb der Schafe ein weinendes Kindlein auf dem Acker sitzen, das sofort wieder verschwand, als er es mitleidsvoll aufheben wollte. Wenig später erschien ihm an derselben Stelle das Kind erneut, klar wie ein Kristall, und es waren zwei brennende Kerzen bei ihm. Nach neunmonatiger Pause, am 28.06.1446, sah der Schäfer das Kind ein drittes Mal; diesmal hatte es ein rotes Kreuz auf dem Herzen und war umgeben von 14 kleineren Kindern. Dem verwunderten Schäfer sagte das Kind: "Wir sind die 14 Nothelfer und wollen eine Kapelle haben, und wollen auch gnädiglich hier rasten." Gleich darauf am 02.07. wurden der Schäfer und eine zufällig vorbeikommende Frau Zeuge, wie abermals an dieser Stelle zwei brennende Kerzen herabfuhren, und als sich hier 18 Tage später eine Wunderheilung ereignete, war nun endlich das bis dahin skeptische Kloster Langheim bereit, die Wunder anzuerkennen und für die sofort einsetzende Wallfahrt eine Kapelle zu errichten."

Aus einer einfachen Kapelle wurde mittels der Einnahmen durch die Wallfahrt im Jahr 1772 dieser Prunkbau. Er stellt etwas Besonderes im deutschen Rokoko dar, denn aus einem ursprünglichen Baufehler heraus gelang es dem Architekten Balthasar Neumann, eine später als so genanntes "Raumwunder" bekannt gewordene geniale Innenarchitektur zu entwickeln. Die eigentlich als Langbau geplante Basilika ist im Inneren wie ein Rundbau gestaltet, mit dem dominierenden Gnadenaltar in der Raummitte.

Für den Beitrag wurde ein Textausschnitt von Dr. Bernhard Schütz und P. Dr. Heinrich Fürst verwendet.
Weg zur Wallfahrtsstätte Vierzehnheiligen:
Die Wallfahrtskirche steht zirka 20 Kilometer südlich von Coburg nahe Lichtenfels. Von der Bundesstraße 173 in Richtung Bamberg zweigt südlich von Lichtenfels eine ausgeschilderte Straße zur Basilika ab. Parkplätze befinden sich unmittelbar unterhalb der Wallfahrtsstätte.

Quelle: www.quermania.de/bayern/ausflug/





Die Festung Rosenberg - Eine der schönsten und größten Festungsanlagen Deutschlands

Steil über der Altstadt von Kronach erhebt sich die ehemalige Bambergische Bischofsburg und spätere Landesfestung auf dem Rosenberg. Das älteste erhaltene Dokument, das den Namen "Rosenberg" erwähnt, stammt aus dem Jahr 1249.

Deutlich erkennbar sind die verschiedenen Bauphasen, die vom mittelalterlichen Bergfried über die Mauern und Türme des 15. und 16. Jahrhunderts bis hin zum bastionären Pentagon aus dem Spätbarock die immer neuen Anforderungen im Bau von Verteidigungsanlagen durch die Jahrhunderte hinweg zeigen. Das Nebeneinander von mittelalterlicher, renaissancezeitlicher und barocker Wehrbauarchitektur gibt der Anlage heute ihre bedeutende Stellung innerhalb der Baugeschichte des deutschen Wehrbaus. Die berühmten Baumeister Maximilian von Welsch und Balthasar Neumann waren am Ausbau der Festungsanlage beteiligt
Die Ursprünge der auf dem südlich gerichteten Keil des Rosenbergs über Kronach gelegenen Festung sind nicht eindeutig festzulegen; erstmals urkundlich erwähnt wird sie im Jahre 1249. Als nördlicher Eckpfeiler des Hochstifts Bamberg beherrschte die Festung jahrhundertelang das Gebiet des 1122 an Bamberg gekommenen Praedium Crana mit den hier zusammentreffenden Flusstälern und den wichtigsten Straßenzügen über den Frankenwald und nach Thüringen. Für die Bewohner des bereits 1003 erwähnten Kronach bot die Festung Schutz in allen großen Kriegen - Stadt und Festung wurden aber niemals in ihrer Geschichte bezwungen.
Die frühe Anlage auf dem Rosenberg wurde im 14. Jahrhundert zur bischöflichen Landesburg mit einer Ummauerung und einer Toranlage an der Ostseite ausgebaut. Ein weiterer Mauerring mit dem Zeughaustor im Süden entstand zusammen mit dem zunächst eingeschossigen Alten Zeughaus und dem Vorgängerbau des heutigen Kommandantenbaus unter Fürstbischof Philipp v. Henneberg (1475-1487).
Die Festung wurde niemals von Feinden eingenommen oder besiegt. 1888 erwarb die Stadt die Burg als Immobilie ohne militärische Bedeutung. Das frühbarocke Festungstor, eines der schönsten Deutschlands, wurde vermutlich von Antonio Petrini erbaut.

Von besonderem Reiz ist auch das unterirdische Gangsystem, das im Rahmen der Festungsführungen zu besichtigen ist.

Quelle: www.kronach.de/festung-geschichte/
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Die Festung Rosenberg in Kronach

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Die Burg Lauenstein

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Eine mittelalterliche Höhenburg, gelegen im thüringisch - fränkischen Schiefergebirge. Ursprünglich gehörte die Herrschaft Lauenstein zum Gebiet des Orlagaus. Nach der ersten Jahrtausendwende wurde das Gebiet an den Oberläufen der Saale (Nebenfluß Loquitz) durch Mönche des Benediktinernklosters Saalfeld kolonisiert. Die Burg Lauenstein stellte einen herrschaftlichen Mittelpunkt in dem damaligen Rodungsgebiet dar.
Die Sage der Mantelburg erzählt, daß Burg Lauenstein bereits durch König Konrad I. im Jahre 915 als Bollwerk gegen vordringende Sorben und Wenden errichtet wurde. Es wird angenommen, daß die ältesten Bausubstanzen auf das 12. Jahrhundert zurück gehen. In der ersten urkundlichen Erwähnung von 1222 wird Lauenstein im Zusammenhang mit "Henricus de Lewinstein", wohl "Heinrich von Könitz" genannt. Gegen 1250 gelangte Lauenstein an die Grafen von Orlamünde. Über die Grafen von Schwarzburg und die Grafen von Mansfeld fiel die Herrschaft schließlich 1506 an die Ritter von Thüna. In den Jahren 1551 bis 1554 wurde unter "Christoff von Thüna" der als Thünabau bekannte Hauptteil der Burganlage errichtet. Der weit bekannte Thünabau ist ein bemerkenswertes Beispiel mitteldeutscher Renaissance.
Der Markgraf von Brandenburg - Kulmbach - Bayreuth kaufte 1622 Burg und Herrschaft Lauenstein, diese fiel 1791 an Preußen und 1803 an Bayern. Im Jahre 1896 erwarb der Burgenromantiker, Dr. Erhard Messmer die völlig verwahrloste Burganlage, ließ sie renovieren und neu ausstatten.
Seit 1962 ist die Anlage im Besitz des Freistaates Bayern. Heute ist in der Hauptburg ein Museum eingerichtet, mit über 20 Schauräumen, die im Rahmen einer Führung besichtigt werden können. Die Ausstellungsräume sind umfangreich ausgestattet mit Fachsammlungen über Schlösser und Schlüssel, Beleuchtungskörper, Mobiliar vom 15. bis 19. Jahrhundert, Waffen und Rüstungen. Man munkelt, daß Burg Lauenstein der bevorzugte Aufenthaltsort der "Weißen Frau" ist. Die Sage erzählt, daß dieser ruhelose Geist in weißem Gewand Katharina von Orlamünde ist, die im 14. Jahrhundert auf Burg Lauenstein geboren wurde und ... Einheimische berichten, noch heute soll sie zu bestimmten Anlässen auf Burg Lauenstein zu sehen sein!
Ein weiteres Highlight ist das Lauensteiner Burgfest. Der kleine Ort Lauenstein wird über die Festtage in eine mittelalterliche Kulisse versetzt. Lassen Sie sich überraschen von Gauklern, Landsknechten und einem gewissen mittelalterlichen Ambiente. Das Burgfest findet alle zwei Jahr grundsätzlich am 4. Wochenende im Juni statt.

Quelle: http://www.ludwigsstadt.de/





Die Burg Rabenstein ist eine der schönsten hochmittelalterlichen Adelsburgen in der Fränkischen Schweiz. Sie liegt im Ahorntal in der Nähe von Pottenstein . Zusammen mit der benachbarten Falknerei und der zur Burg gehörigen Sophienhöhle, einer Tropfsteinhöhle, ist sie ein lohnenswertes Ausflugsziel. Die ältesten Teile der Burg Rabenstein stammen bereits aus dem 12. Jahrhundert. 1349 übernahmen die Burggrafen von Nürnberg die Burg und die dazu gehörigen Ländereien. Mehrmals wurde die Burg völlig zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Heute wird die Burg Rabenstein als Hotel für Event-Veranstaltungen und Tagungen genutzt. Regelmäßig finden hier auch kulturelle und kulinarische Abendveranstaltungen statt.

Die Sophienhöhle
Am Fuß der Burg Rabenstein befindet sich eine weitere Sehenswürdigkeit: die Sophienhöhle, eine Tropfsteinhöhle die bei Grabungen im Jahre 1833 entdeckt wurde und seit 1834 als Schauhöhle geführt wird. Sie gilt als eine der schönsten Schauhöhlen in Deutschland. Über Jahrtausende sind hier traumhafte Tropfsteingebilde entstanden, die den Besucher in ihren Bann ziehen. Zum Beispiel Stalagmiten wie der riesige "Millionär" oder bis zu fünf Meter lange "Sinterfahnen". Daneben wurden auch Knochenreste von Höhlenbären gefunden. Geöffnet ist die Sophienhöhle von April - Oktober jeweils von Dienstag - Sonntag. Montag ist Ruhetag (außer Feiertage). Führungen finden während der Öffnungszeiten von 10:30 - 17:00 Uhr durchgehend statt. Führungen für größere Gruppen sind täglich nach Absprache möglich.

Falknerei Burg Rabenstein
Gleich neben der Burg kommt man zur Falknerei Burg Rabenstein. Hier werden über 80 der größten und schönsten Greifvogelarten präsentiert. Im idyllisch gelegenen Eulen- und Greifvogelpark finden tägliche Flugvorführungen (Dauer rund 1 Stunde) statt, bei denen die Zuschauer verschiedene Greifvögel beim Fliegen und Jagen hautnah erleben können. Geöffnet ist der Greifvogelpark von April bis Oktober jeweils Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr, auch an Feiertagen. Flugvorführungen finden Dienstag - Sonntag und am Feiertag täglich um 15.00 Uhr statt. Montag ist Ruhetag - außer an Feiertagen. Achtung: das Mitführen von Hunden ist in der Anlage aus tierschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt.

Quelle: www.freizeitfuehrer-franken.de/burg-rabenstein
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Burg Rabenstein - Die Sophienhöhle

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